Kanu

Als Anfang November 2020 klar war, dass es zu einem 2ten harten Lockdown kommt, bei dem alle Geschäfte geschlossen bleiben, beschloss ich ein schon länger geplantes Projekt umzusetzen. Ein Kanu selber zu bauen. Dazu hatte ich mir schon vor längerem das Buch “Building a Strip Canoe” von Gill Gilpatrick besorgt.

Ein großes Dankeschön an meinen Vater, der mich bei dem Projekt nicht nur mit seinem Wissen über die Holzverarbeitung unterstützt hat, sondern auch tatkräftig mitgeholfen hat die Stripes zuzuschneiden, Hohlkehlen zu fräsen und und und….

Auch ein Dankeschön an meine Frau und meine Jungs, die mich unterstützt haben und Geduld mit mir hatten, dass sie in der Zeit ihre “Kraftkammer” nicht benutzen konnten.

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Alpsommer 2016

Der erste Tag: Ein etwas komisches Gefühl. Ich fahre mit dem Sessellift nach oben. Da die Bergbahnen gerade Revision machen, darf ich dankenswerter Weise mitfahren, das spart mir 1 1/2 h Fußmarsch. Oben auf der Gamsalp ist alles noch ruhig. Alle Fenster sind verschlossen, nur der Bahnchef ist noch da. Nach kurzer Verabschiedung mach ich mich auf den Weg nach oben. Es ist schon ein unbeschreibliches Gefühl. Ich und mein Hund schreiten Schritt für Schritt weiter weg von der Zivilisation in die Stille. Mir wird etwas mulmig. Was wird der Sommer bringen, wird alles gut gehen. Ich versuche mich von den Gedanken abzulenken, schaue nicht ins Tal hinunter, sondern versuche nach vorn zu schauen, rede mit mir selbst und mit Cookie. Bei der Hütte angekommen fühle ich mich wieder wie daheim. Der Geruch in der Hütte ist wie 2011, auch wenn es im Moment hier noch sehr verlassen aussieht. Keine Vorhänge an den Fenstern, alles verriegelt und verschlossen. Es liegt rund um die Hütte noch viel Schnee und sieht noch gar nicht wirklich nach Alpsommer aus. Die Schafe werden erst in 2 Tagen kommen, somit bleibt mir genug Zeit, mich hier einzurichten. Das Essen und meine persönlichen Sachen, das noch im Winter herauftransportiert wurde steht unversehrt auf dem Tresen, es kann losgehen!!!

So startete mein dritter Alpsommer, der 2te nach 2011 auf dem Gamserrugg. Anfangs war das Wetter nicht wirklich gut, Schnee, viel Regen und für die Jahreszeit zu kalt. Die Schafe fühlten sich allerdings sehr wohl und es gab genug Gras. Vor allem die letzten 3 Wochen waren ein Traum. Schönstes Spätsommerwetter mit angenehmen Temperaturen und jeden Tag Sonnenschein! Dass während der Alpzeit 15 Lämmer zur Welt kamen, machten alles perfekt.

 

Alpsommer 2011

Mit meinem ersten Alpsommer 2011 ging mein Traum in Erfüllung und ich wurde so richtig mit dem Alpvirus infiziert.  Ich habe über den Sommer viele nette Leute kennengelernt die zu richtig guten Freunden wurden. Herrlich!

Wie es dazu kam: Ich arbeitete als Software-Entwickler in einem großen Konzern, der durch Einsparungsmaßnahmen das kleine Büro in Vorarlberg zugesperrt hatte. Es kam für uns nicht überraschend und so spielte ich schon beim Bekanntwerden mit dem Gedanken, einmal einen Sommer lang auf eine Alp zu gehen, bevor ich mich wieder in die “normale” Arbeitswelt stürze und einen neuen Job annehme. Ich suchte im Internet nach Alpen, die jemand suchen und wurde auf die Seite www.zalp.ch aufmerksam. Dort fand ich die “Stellenanzeige”, dass der Schafzuchtverein Grabs einen Hirten für die Alp auf dem Gamserrugg sucht. Es dauerte einige Tage, bis ich mich traute an die angegebene Adresse ein E-Mail zu schicken. Kurze Zeit später erhielt ich eine Antwort. Ein “Vorstellungsgesprächstermin” wurde ausgemacht. So aufgeregt wie vor dem Gespräch war ich glaub ich bei der Matura das letzte Mal, wußte ich ja überhaupt nicht was mich erwartet. Es war ein sehr nettes Gespräch und meine Bedenken, ob das schon das Richtige für mich ist, wurden mit einem Schlag ausgeräumt, ich war fest entschlossen, das durch zu ziehen. Bis ich endgültig Bescheid bekam, dass der Schafzuchtverein sich für mich entschieden hatte, dauerte ca. eine Woche, für mich fühlte es sich wie eine Ewigkeit an. Umso größer war die Freude, als ich einen Anruf erhielt, dass sie sich für mich entschieden hatten.

So startete “das Projekt” Alp und es wurde eine herrliche Zeit. Viel Schweiß, Tränen, Glück, viel Sonnenschein, Regen, Schnee, der Mix aus all dem….unbezahlbar!